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Zastosowanie
Einmalige Anwendung zur Desinfektion der intakten äußeren Haut oder der Schleimhaut wie z.B. vor:- Operationen- Biopsien- Injektionen- Punktionen- Blutentnahmen - BlasenkatheterisierungenZur wiederholten, zeitlich begrenzten Anwendung:- Antiseptische Wundbehandlung (z.B. Wundliegen, Ulcus cruris)- Verbrennungen- Infizierte und superinfizierte Hauterkrankungen- Hygienische und chirurgische Händedesinfektion
Skład
75 mg Povidon iod
7.5 mg Iod
Natrium dihydrogenphosphat 2-Wasser Hilfstoff (+)
Natrium hydroxid Hilfstoff (+)
Natrium iodat Hilfstoff (+)
Nonoxinol-9 Hilfstoff (+)
Wasser, gereinigt Hilfstoff (+)
Środki ostrożności
Gegen alle Arzneimittel können Überempfindlichkeitsreaktionen auftreten, dann müssen Sie das Medikament sofort absetzen. Wenn schon eine Allergie gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels bekannt ist, darf es nicht angewendet werden.Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden:- Bei Schilddrüsenunterfunktion oder anderen bestehenden Schilddrüsenerkrankungen- Bei entzündlicher Hauterkrankung mit stark juckenden Bläschen (Dermatitis herpetiformis Duhring)- Vor und nach einer Radioiodanwendung (bis zum Abschluss der Behandlung) Das Arzneimittel sollte mit besonderer Vorsicht angewendet werden bei:- Gutartigen Vergrößerungen der Schilddrüse und nach Schilddrüsenerkrankungen sowie bei autonomen Adenomen bzw. funktioneller Autonomie (besonders bei älteren Menschen) - Bei Neugeborenen und Säuglingen bis zum Alter von 6 Monaten soll das Arzneimittel nur äußerst begrenzt angewendet werden, da das Risiko einer Schilddrüsenunterfunktion nicht vollständig ausgeschlossen werden kann. - Nach Anwendung des Arzneimittels ist eine Kontrolle der Schilddrüsenfunktion angezeigt. Im Falle einer Schilddrüsenunterfunktion ist eine frühzeitige Behandlung mit Schilddrüsenhormonen bis zur Normalisierung der Schilddrüsenfunktion durchzuführen.
Sposób użycia
Zur Hautdesinfektion oder Antiseptik der Schleimhaut, z.B. vor operativen Eingriffen, Biopsien, Injektionen, Punktionen, Blutentnahmen, Blasenkatheterisierungen ist das Arzneimittel unverdünnt anzuwenden.Für die Händedesinfektion ist die Lösung unverdünnt anzuwenden.- 3 ml der Lösung in die Hände einreiben. Nach einer Einwirkzeit von 1 Minute Hände waschen.Zur chirurgischen Händedesinfektion:- 2mal 5 ml der Lösung in die Hände einreiben über eine Einwirkzeit von 5 Minuten. - Die Hände müssen während der gesamten Einwirkungszeit durch das unverdünnte Arzneimittel feucht gehalten werden.Zur antiseptischen Behandlung oberflächlicher Wunden:- Lösung unverdünnt auf die zu behandelnden Stellen auftragen.In der antiseptischen Oberflächenbehandlung von Verbrennungswunden:- Lösung in der Regel unverdünnt auf die zu behandelnden Stellen auftragen.Für antiseptische Spülungen, Waschungen und Bäder kann die Lösung verdünnt werden. Als Richtwerte werden folgende Verdünnungen empfohlen:- Spülungen im Rahmen der Wundbehandlung (z.B. Decubitus, Ulcus cruris, Gangrän) und perioperativen Infektionsprophylaxe 1:2 bis 1:20- Antiseptische Waschungen 1:2 bis 1:25- Antiseptische Teilbäder ca. 1:25- Antiseptische Vollbäder ca. 1:100
Przyjmowanie
- Die Lösung ist unverdünnt und in Verdünnungen zur äußerlichen Anwendung bestimmt.- Zur Verdünnung eignet sich normales Leitungswasser. Sofern angenäherte Isotonie erwünscht ist, können physiologische Kochsalzlösung oder Ringerlösung verwendet werden.- Zur Anwendung am Auge werden mit Phosphatpuffer gepufferte Lösungen empfohlen - Die Lösung ist bis zur vollständigen Benetzung auf die zu behandelnde Stelle aufzutragen. Der beim Eintrocknen sich bildende antiseptisch wirkende Film lässt sich mit Wasser leicht abwaschen.- Bei wiederholter Anwendung richtet sich die Häufigkeit und Dauer der Anwendung nach der vorliegenden Ursache. - Die Lösung kann ein- bis mehrmals täglich angewendet werden.- Zur Hautdesinfektion talgdrüsenarmer Haut beträgt die Einwirkzeit mindestens 1 Minute, bei talgdrüsenreicher Haut mindestens 10 Minuten. - Die Haut ist während der gesamten Einwirkungszeit durch das unverdünnte Präparat feucht zu halten.
Wskazówki dla pacjenta
- Eine Wundbehandlung sollte so lange fortgeführt werden, wie noch Anzeichen einer Infektion oder einer deutlichen Infektionsgefährdung der Wundverhältnisse bestehen. - Sollte es nach Absetzen der Behandlung mit der Lösung zu einem Wiederauftreten der Infektion kommen, so kann die Behandlung wieder neu begonnen werden.
Stosowanie w ciąży
Während Schwangerschaft und Stillzeit sollten Sie Medikamente möglichst nur nach Absprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker einnehmen!- Während der Schwangerschaft und Stillzeit ist das Arzneimittel - wie alle iodhaltigen Arzneimittel- nur bei strenger Notwendigkeit und äußerst begrenzt anzuwenden.- Der Säugling darf das Arzneimittel nicht schlucken oder in Kontakt kommen mit der behandelten Körperstelle der stillenden Mutter.- Sofern aufgrund von Art und Umfang der Anwendung des Arzneimittels mit einer ausgeprägten Iod-Aufnahme zu rechnen ist, muss berücksichtigt werden, dass dadurch auch der Iod-Gehalt der Muttermilch ansteigen kann.
Dodatkowe informacje
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Pozostałe
- Verdünnungen sind stets frisch herzustellen und alsbald zu verbrauchen.- Die Braunfärbung von Povidon-Iod ist eine Eigenschaft des Arzneimittels und zeigt seine Wirksamkeit an. Eine weitgehende Entfärbung weist auf die Erschöpfung der Wirksamkeit des Arzneimittels hin.$Therapieüberwachung/Kontrollmaßnahmen:$- Nach Anwendung des Arzneimittels ist bei Säuglingen und Kleinkindern eine Kontrolle der Schilddrüsenfunktion angezeigt. Im Falle einer Schilddrüsenunterfunktion ist eine frühzeitige Behandlung mit Schilddrüsenhormonen bis zur Normalisierung der Schilddrüsenfuktion durchzuführen. $Beeinflussung von Laborparametern.$- Wegen der oxidierenden Wirkung des Wirkstoffes können unter der Behandlung mit dem Arzneimittel verschiedene Untersuchungsmittel falsch-positive Ergebnisse liefern (u.a. Toluidin und Guajakharz zur Hämoglobin- oder Glucosebestimmung im Stuhl oder Urin).- Unter der Anwendung des Arzneimittels kann die Iodaufnahme der Schilddrüse herabgesetzt sein. Dies kann zu Störungen der Schilddrüsenszintigraphie, der PBI(protein-bound-iodine)-Bestimmung und der Radio-Iod-Diagnostik führen und eine geplante Radio-Iod-Behanlung unmöglich machen. $Inkompatibilitäten:$- Der Wirkstoff verträgt sich nicht mit reduzierenden Substanzen, Alkaloidsalzen, Gerbsäure, Salicylsäure, Silber-, Quecksilber- und Wismutsalzen, Taurolidin, Wasserstoffperoxid.